Die Mondphasen

Die Mondphasen

Der Neumond – Der Neubeginn

Der Neumond ist der Abschluss der abnehmenden Mondphase, des vorangegangenen Mondzyklus und gleichzeitig Neubeginn eines neuen Zyklus. Als Abschluss der vorangegangenen Phase des abnehmenden Mondes bietet der Neumond den Höhepunkt der Entgiftungsbereitschaft des Körpers und dessen Selbstheilungskräften. Ein Fastentag bei Neumond kann vielen Krankheiten vorbeugen. Doch trotz der positiven Wirkung auf die Selbstheilungskräfte ist es ratsam, Operationen bei Neumond zu vermeiden.

Der  Neumond ist auch der Startpunkt für Planungen und Unternehmungen. Deshalb ist dies ein günstiger Zeitpunkt, negative Gewohnheiten aufzugeben und neue Entschlüsse zu fassen. Körper und Geist reagieren gelassener auf Verlust und Verzicht. Unterstützen Sie sich dabei mit neuen Affirmationen für den Mondzyklus. 

Der Neumond ist der beste Tag um kranke Pflanzen wirkungsvoll zu behandeln. Bei Neumond muss mit Wetter-umschlag und Klimawechsel gerechnet werden.

Der zunehmende Mond – Das Einatmen

Für die Dauer von vierzehn Tagen, in denen der Mond zunimmt, wird die Sammlung aller Kräfte begünstigt. Die Natur atmet sozusagen ein. Dies ist eine Zeit der Schonung und Erholung nach der aktiven Phase des abnehmenden Mondes. Nun sind alle Maßnahmen zum Aufbau, zur Kräftigung und Stärkung des Körpers und seiner Organe am wirksamsten, um so mehr, je näher sich der Mond auf den Vollmond zu bewegt. Jetzt ist der Körper am aufnahme-bereitesten, nicht nur für Nahrungsergänzungs-, Stärkungs- und Aufbaumittel sondern auch für Nahrungsmittel an sich. Das heißt, das man bei gleicher Essensmenge leichter zunimmt. Übergewichtige sollen also die Portionsgröße der Speisen so gering wie möglich halten.

Nun ist der beste Zeitpunkt, um in Haushalt, Freizeit, Schule und Beruf Neues aufzubauen oder umzugestalten. Da jetzt die Kräfte gebündelt und gesammelt werden, sollte genügend Zeit für Ruhe und Schonung eingeplant werden. Unter Umständen fühlen Sie sich weniger energiegeladen als beim abnehmenden Mond. Seien Sie nachsichtig mit sich selber, vertrauen Sie dem natürlichen Rhythmus, der Sie dank der Schonung bei zunehmendem Mond mit neuen Energien bei abnehmendem Mond versorgt.

Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel Mineralstoff- und/oder Vitaminmangel, können jetzt am Besten behoben werden, entweder durch die entsprechenden Mineral- und Vitaminpräparate oder durch Speisen, in denen die benötigten Stoffe enthalten sind. Wer zum Beispiel an Magnesiummangel leidet kann in dieser Zeit vermehrt gekochten Spinat essen.

In dieser Mondphase treten Wasseransammlungen in den Beinen häufiger auf und lassen sich mit harntreibenden Mitteln schwerer ausschwemmen. Gifte werden vom Körper stärker aufgenommen; beachten Sie dies zum Beispiel bei Wespenstichen. Die Wirkung von Heilsalben ist intensiver, weil sie vom Körper besser absorbiert werden.

Je mehr sich der zunehmende Mond dem Vollmond nähert, de­sto ungünstiger wird es für Operationen: Der Heilungsverlauf kann sich verlängern, und die Narbenbildung wird stärker.

Legen Sie alle zeitflexiblen Maßnahmen, die mit Aufbau, Stärkung und Schonung zu tun haben, am effektivsten in die Zeit des zunehmenden Mondes.

Der Vollmond – Die Ruhepause

Die Natur hat während des zunehmenden Mondes eingeatmet, nun kommt der Wendepunkt im Vollmond, die Ruhepause vor dem Sturm der Aktivitäten des abnehmenden Mondes. 

Der Vollmond ist ideal geeignet um einen Fastentag einzulegen. Alles, was dem Körper zugeführt wird, wirkt stärker. Das gilt für Nahrungs-, Nahrungsergänzungs- und leider auch für Genussmittel und Giftstoffe.

Operationen sind zu vermeiden, denn der Heilungsverlauf wird vom Vollmond ungünstig beeinflusst. Auch die Wundblutung ist verstärkt. Impfungen sollten im Zeitraum von drei Tagen vor dem Vollmond und drei Tagen danach vermieden werden. 

An Vollmond gesammelte Heilkräuter sind am wirksamsten. Wie bei Neumond muss auch bei Vollmond mit Wetterumschlag und Klimawechsel gerechnet werden.

Der abnehmende Mond – Das Ausatmen  

Die vierzehn Tage, in denen der Mond von seiner Vollmondposition zu seiner Neumondposition wandert, sind die aktive Phase. 

Bei abnehmendem Mond atmet die Natur sozusagen aus. Es ist eine Zeit des Aktivseins, des Entgiftens und des Ausleitens. Je mehr der Mond sich seiner Neumondposition nähert, desto intensiver wirken diese Kräfte.

Entgiften und Ausleiten: Alle Maßnahmen zur Entgiftung des Körpers, wie zum Beispiel Entgiftungs- und Reinigungskuren, wirken am besten, wenn sie bei abnehmendem Mond durchgeführt werden. Die positiven Auswirkungen einer Frühjahrskur können damit bis auf ein ganzes Jahr ausgedehnt werden. Auch alle regelmäßigen Anwendungen zur Ent-giftung des Körpers, wie zum Beispiel entgiftende Kräutertees oder Saunabesuche, sind am effektivsten während des abnehmenden Mondes.

Die Heilungsphasen des Körpers sind bei abnehmendem Mond kürzer, deshalb sind auch die Erfolgschancen von Operationen zu dieser Zeit größer. Wunden bluten weniger stark, die Narbenbildung ist verringert. Auch sind viele Zahnbehandlun­gen wie Amalgamentfernungen, das Ein­setzen von Zahnplom­ben, Kronen und Brücken in diesem Zeit­­abschnitt begünstigt.

Doch Entgiften und Ausleiten bezieht sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf unsere Umwelt. Schmutz und Verunreinigungen in unserer Umgebung sind bei abnehmendem Mond wirksamer zu beseitigen. Der Schmutz in der Wäsche löst sich leichter, der Hausputz und die Autowäsche sind effektiver. Aufgrund der Kräfte, die das Ausleiten unterstützen, schlägt auch üppige Kost bei abnehmendem Mond weniger an. Untergewichtige sollten diese Krafteinwirkung beachten und entsprechend mehr essen.

Aktiv sein: Der abnehmende Mond fordert zu Einsatz und Aktivität auf. Es ist das Ausatmen der Natur. Nun ist der beste Zeitpunkt für viele Tätigkeiten in Haushalt, Freizeit, Schule und Beruf, die flexibel in der Planung sind. Sie erreichen gewünschte Ergebnisse müheloser und erfolgreicher. 

Legen Sie alle zeitflexiblen Massnahmen, die mit Entgiften, Ausleiten und Aktiv sein zu tun haben am effektivsten in die Zeit des abnehmenden Mondes.

Der Mondwechsel

Die Daten der Ephemeriden geben den genauen Zeitpunkt an, in dem der Mond von einem Tierkreiszeichen in das nächste wandert. Dieser Übergang wird Mondwechsel genannt und ist in vielen Mondkalendern mit genauer Tageszeit angegeben. 

Findet dieser Wechsel nach 12 Uhr mittags statt, so wird die Hauptwirkung des Tages dem soeben durchwanderten Tierkreiszeichen zugeordnet. Wechselt der Mond vor 12 Uhr mittags, so wird der Tag dem neuen Tierkreiszeichen zugeteilt. Der Übergang der verschiedenen Wirkungen findet dabei nicht abrupt statt, sondern mit Überlappungen. Beachten Sie also bei kritischen Entscheidungen in der Zeit des Mondwechsels die Wirkung beider Tierkreiszeichen.

Auch können manche Menschen den Übergang in ein neues Tierkreiszeichen körperlich spüren, zum Beispiel durch einen Druck im Kopf beim Übergang vom Fische- in das Widder­zeichen. 

Halbmond

Als Halbmond wird der Zeitpunkt bezeichnet, wenn der Mond sich in der Mitte zwischen Vollmond und Neumond befindet. Das heißt, nachdem der Mond ca. 7 Tage die zunehmende Pha­se durchwandert hat, ist die Halbzeit erreicht. Ebenso ist diese erreicht, nachdem der Mond ca. 7 Tage lang abnehmend war.