Elemente und Tagesqualitäten

Die Elemente: Feuer, Erde, Luft und Wasser

Jedes Tierkreiszeichen ist einem der Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser zugeordnet. Jedes Element repräsentiert entsprechende Eigenschaften.

Die Einflüsse der Tierkreiszeichen.

Im Zodiac ist das erste Zeichen, der Widder, dem Feuer zugeordnet, der Stier der Erde, der Zwilling der Luft, der Krebs dem Wasser. Der Löwe ist dann wieder dem Feuer zugeordnet, die Jungfrau der Erde, usw. Diese Zuordnung ist nicht willkürlich, sondern beschreibt sehr deutlich entsprechende Eigenschaften der jeweiligen Tierkreiszeichen.

Die Tagesqualitäten:

Die Wärme-, Kälte-, Licht-/Luft- und Wassertage

Entsprechend der Zuordnung der Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser ergeben sich daraus die Tagesqualitäten: die Wärme-, Kälte-, Licht-/Luft- und Wassertage. Deren Einfluss ist in verschiedenen Lebensbereichen spürbar. 

An einem Wärmetag zum Beispiel schwitzt man leichter, trocknet leichter aus und ist deshalb durstiger, während man an einem Kältetag eher ins Frösteln kommt und zur Sicherheit bei Ausflügen warme Kleidung mitnehmen sollte. 

An Licht-/Lufttagen kann die Pflanzenwelt mehr Licht aufnehmen als sonst. Menschen, die lichtempfindlich sind, können an diesen Tagen schon bei bewölktem Himmel zur Sonnenbrille greifen, weil sie die Lichtfülle als stechend empfinden.

An Wassertagen trocknet die Farbe bei Maler- und Lackierarbeiten nur sehr schlecht. Doch Pflanzen, die an diesen Tagen gegossen werden, können das Wasser besonders gut speichern und müssen nicht so schnell nachgegossen werden. 

Die Frucht-, Wurzel-, Blüten- und Blatt-Tage

Die Tagesqualitäten haben auch Auswirkungen auf ent­sprechende Pflanzenteile. Den Wärmetagen sind die Früchte der Pflanzen zugeordnet, den Kältetagen die Wurzeln, den Licht-/Lufttagen die Blüten und den Wassertagen die Blätter. 

Da Tomaten Früchte sind, wählt man zum Säen und Setzen von Tomaten am Besten einen Frucht-Tag, also Widder-, Löwe- oder Schützetage. Blattgemüse pflanzt man am güns­tigsten an Blatt-Tagen – Krebs, Skorpion und Fische. Für Wurzelgemüse sind am besten Wurzel-Tage geeignet – Stier, Jungfrau und Steinbock. Die Blüten-Tage – Zwillinge, Waage und Wasser­mann, sind für das ideale Wachstum von Blumen und den meisten medizinischen Kräutern geeignet.

Erntezeit, Pflanzzeit und der Kraftwechsel

Die Einteilung in Erntezeit, Pflanzzeit und Kraftwechsel ist dem Zodiac entnommen. Sie bezieht sich auf die aufsteigenden Kräfte des Mondes während der Erntezeit und die abstei­genden Kräfte während der Pflanzzeit. 

Erntezeit:

Die Zeit, in der der Mond durch die Zeichen Steinbock, Wassermann, Fische, Widder und Stier wandert, wird als Erntezeit bezeichnet, weil die Säfte in der Natur aufsteigen. Dadurch werden Obst und Gemüse saftiger. Die Pflanzen entwickeln sich oberirdisch besonders günstig. Dies ist eine gute Erntezeit für oberirdische Pflanzenteile und für Obst und Gemüse, das gelagert oder haltbar gemacht wird.

Pflanzzeit:

Wenn der Mond durch die Zeichen Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage und Skorpion wandert, ist Pflanzzeit. Die Säfte in der Natur ziehen nach unten, die Wurzelbildung wird gefördert. Diese Zeit eignet sich gut für die Aussaat, das Um- und Neupflanzen und zur Ernte von Wurzelfrüchten.

Kraftwechsel:

Steht der Mond in den Zwillingen oder im Schützen, findet ein Wechsel von der aufsteigenden zur absteigenden Kraft bzw. umgekehrt statt. Die Wirkung ist deshalb nicht eindeutig: Beide Kräfte können wirken. 

Innerhalb der 28 Tage, in denen der Mond durch alle Tier­kreiszeichen wandert, gibt es also eine Zeitspanne, in der das Pflanzenwachstum oberirdisch begünstigt wird, die Erntezeit, und eine Zeitspanne, in der die Wurzelbildung gefördert wird, die Pflanzzeit. In einer kurzen Übergangsphase, dem Kraft­wechsel, sind beide Wirkungen vor­handen. 

Gleichzeitig sind auch die Wirkungen des zu- und abnehmen­den Mondes vorhanden. Bei zunehmendem Mond wird das Setzen und Säen oberirdisch wachsender Pflanzen begünstigt und bei abnehmendem Mond das der unterirdisch wachsen­den Pflanzen. Abhängig vom Zeichen, das der Mond gerade durch­wandert, werden die Früchte, die Wurzeln, die Blüten oder die Blätter der Pflanzen begünstigt. 

Durch dieses Zusammenspiel der verschiedenen Kräfte erwei­sen sich manche Tag als außerordentlich günstig für spezielle Arbeiten im Garten, es ergeben sich aber auch die Mög­lich­keiten alternativer Zeiten: Wer zum Beispiel beim zu­nehmen­dem Mond keine Zeit zum Ausbringen ober­irdisch wach­sender Pflanzen hat, kann dies während der Pflanzzeit tun.

Die Eiweiß-, Salz-, Fett- und Kohlenhydrattage

Ein gesunder Körper verarbeitet die Stoffe Eiweiß, Salz, Fett, oder Kohlenhydrate an den angegebenen Tagen besonders gut. Kranke oder empfindliche Menschen sollten diese Stoffe dann reduzieren oder vermeiden. Jeder hat schon selber festgestellt, dass er an bestimmten Tagen bestimmte Stoffe wie zum Beispiel Fette gut oder auch weniger gut verdaut. Beobachten Sie anhand des Mondkalenders, wie Sie Eiweiß, Salz, Fett oder Kohlenhydrate an den entsprechen­den Tagen verdauen. 

An Lufttagen fühlt man sich unter Umständen mehr zu fettigen Speisen hingezogen und verdaut diese auch besser. Doch da Fette das Drüsensystem versorgen, fühlt sich jemand der ein gestörtes Drüsensystem hat, wahrscheinlich eher zu Speisen hingezogen, die für ihn ungünstig sind. Zu beachten ist, dass je weniger müde man nach der Mahlzeit ist, desto besser waren die Speisen entsprechend ihrer Qualität und der eigenen körperlichen Verfassung ausgewählt. 

Mancher verdaut Brot an Kohlenhydrattagen besonders gut, ein anderer benötigt weniger davon. An Wärmetagen mag der eine besser mit eiweißreichen Speisen bedient sein, während ein anderer Probleme hat, diese Speisen zu verdauen. Die Kältetage haben einen starken Einfluss auf das Salz in unserer Nahrung. Wer zum Beispiel salzarm essen sollte, kann sich an diesen Tagen mehr zu salzhaltigen Speisen hingezogen fühlen, obwohl er sie sogar eher meiden sollte, weil Salz an diesen Tagen vom Körper stärker aufgenommen wird. 

Am besten beobachten und notieren Sie sich Ihr indivi­duelles Wohlbefinden an diesen Tagen; berücksichtigen Sie dabei Ihre körperliche Verfassung, Ihren ‚gesunden‘ Appetit, Ihre Gelüste und auch, wie Sie welche Speisen verdauen. Daraus erkennen Sie dann nach einiger Zeit Ihren individuellen Rhythmus und können sensibel und effektiv Ihre Speisen anhand des Mond­kalenders planen.

Die Farben

Farben sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Sie beeinflussen uns in vielfacher Weise. Harmonische Farben wirken auf uns ähnlich wie harmonische Klänge. Farben haben heilende Wirkung, die zum Beispiel in der Farbtherapie angewendet werden. Farben können uns beleben, inspirieren, harmonisieren, aber auch bedrücken, beunruhigen und depressiv machen. Farben haben Einfluss auf unsere Psyche und auch auf unseren Körper. Wir wählen manche Speise aufgrund ihrer appetitlichen Farbe oder fühlen uns von ihrer Farbe abgestoßen. Wir wählen, bewusst oder unbewusst, Farben die uns stärken. Doch es besteht auch die Möglich­keit, dass wir unbewusst Farben wählen, die uns schwächen. 

Die Farbangaben im Mondkalender beziehen sich auf den Mondstand im Tierkreiszeichen. Experimentieren Sie mit den Farben: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Rot an einem Skorpiontag tragen oder blau an einem Wassermanntag? Sie werden ein Gespür entwickeln, welche Farben unterstützend auf Sie wirken.

Die Düfte

Die im Mondkalender angegeben Düfte sind den Tierkreiszeichen zugeordnet. Sie können diese Düfte in Form von Duftölen oder Duftkissen verwenden. Beobachten Sie, wie Sie auf Düfte reagieren, die den Tierkreiszeichen zugeordnet sind, die Ihnen nahestehen, bzw. die Ihnen fern liegen. Wenn Sie eher ein luftiges Wesen haben, wie reagieren Sie auf erdige Düfte? Haben diese eine beruhigende Wirkung auf Sie oder empfinden Sie sie als zu schwer? Wenn Sie eher fest geerdet sind, wie wirken die gefühlvollen Düfte des Krebs, Skorpions oder Steinbocks auf Sie? Sie können die Düfte einsetzen, um Ihr Wesen zu unterstützen oder auch um dieses mit kom­plementären Düften zu ergänzen.

Empfindliche Körperregionen

Die Zuordnung der Körperzonen und -organe zu den Tierkreiszeichen.

Jedem Tierkreiszeichen sind bestimmte Körperzonen und -organe zugeordnet. Die Einteilung beginnt mit dem Kopf, der dem Widder zugeordnet ist, und endet mit den Füßen, die den Fischen zugeordnet sind. Man spricht davon, dass jedes Tierkreiszeichen bestimmte Körperzonen „regiert“. Das be­deu­tet auch, dass der Mond während seiner 28tägigen Reise durch die Tierkreiszeichen entsprechenden Einfluss auf alle Körper­zonen hat; in der Reihenfolge, wie sie den Tierkreiszeichen entsprechen. Dabei gelten folgende Hauptregeln:

  1. Alles, was man für das Wohlergehen der Körperregionen und Or­gane tut, die von dem Zeichen regiert sind, das der Mond ge­rade durchläuft, ist doppelt sinnvoll und wirkt doppelt wohl­tuend. Zum Beispiel hat eine Fußreflexzonenmassage, die an Fische­ta­gen angewendet wird, einen doppelt so guten Ef­fekt wie an Wid­der­tagen. Ausnahme von dieser Regel: Vermei­den Sie, wenn möglich, chirurgische Eingriffe in die jeweilige Körperzone.
  2. Alles, was für die Körperzone und Organe ungünstig ist, die von dem Zeichen regiert sind, das der Mond gerade durchläuft, ist doppelt ungünstig oder gar schädlich. Zum Beispiel kann eine leichte Unterkühlung der Blasenregion, wenn der Mond im Skorpion steht, schneller zu einer Blasenentzündung führen als an anderen Tagen.
  3. Bei zunehmendem Mond sind alle Maßnahmen für die Körperzonen, die von dem Zeichen regiert sind, das der Mond gerade durchläuft, besonders erfolgreich, die zur Zuführung aufbauender Stoffe und zur Kräftigung dienen. 
  4. Bei abnehmendem Mond sind alle Maßnahmen für die Körperzonen, die von dem Zeichen regiert sind, das der Mond gerade durchläuft, besonders erfolgreich, die zur Ausleitung und zur Entgiftung dienen.
  5. Jede Körperregion und jedes Organ erhält während des einen Halb­jahrs unterstützende Kräfte zum Ausschwem­men von Giften und während des anderen Halbjahres unter­stützende Kräfte zum Zuführen aufbauender Stoffe.